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Deine Reise zu mehr Erfolg als Personal Trainer beginnt hier

5,2 Millionen Menschen trainierten 2017 in deutschen Fitnessstudios.

Summiere diese Zahl mit allen sportinteressierten Menschen die Zuhause trainieren.

Der Markt ist riesig!

Ein Großteil dieser willigen Sportler trainiert ohne Betreuung oder Hilfestellung.

Wie kannst du davon profitieren?

Mach das eigene Hobby zum Beruf und starte richtig durch!

Das wäre es doch, oder? 

Du schüttelst den Kopf, weil du von deiner Selbstständig als Personal Trainer nicht leben kannst?

Die Realität sieht bei dir so aus, dass:

  • du wie verrückt darum kämpfen musst, neue Kunden zu gewinnen.
  • du viel zu niedrige Preise anbietest, um mithalten zu können.
  • du so viele Stunden arbeiten musst, dass dein Partner dich kaum zu sehen bekommt.
  • du am Ende vom Monat kaum etwas übrig hast, um dein Leben zu finanzieren.
  • dein Selbstwertgefühl im Keller ist.
  • du Abends mit Zweifeln einschläfst und morgens mit ihnen aufwachst.

Wie kann das trotz dieser krassen Zahlen und den willigen Sportlern sein?

Du machst Fehler!

Und das ist verrückt. Jedoch habe ich fast alle der folgenden Fehler selbst gemacht.

Ich weiß also genau wie es sich anfühlt, wenn es einfach nicht läuft im Business.

Übrigens…

…schaue dir diese Umfrage von Statista.com an, um zu sehen wie verrückt es ist diese Fehler zu begehen!

Letztes Jahr wurden sportaffine Mitglieder von FitnessFirst, die aktuell das Fitnessstudio besuchen oder in der Vergangenheit besucht haben, gefragt ob sie gerne mit einem Personal Trainer trainieren würden, um sich qualifizierte Tipps für ein richtig gutes Trainingsprogramm zu holen und um angespornt zu werden.

24,2 Prozent gaben die Antwort – Trifft voll auf mich zu!

Und 39,8 Prozent sagten, es trifft zum Teil auf mich zu!

Bedenke, wie viele Sportler sich Zuhause abstrampeln und das gleiche Interesse an einem Personal Trainer haben, der ihnen unter die Arme greift.

Stell dir vor, wie neue Kunden bei dir Schlage stehen und du Preise für deine Dienstleistung verlangen kannst, mit denen du dich wohl fühlst und du auch Leben kannst.

In diesem Artikel zeige ich dir die 10 häufigsten Fehler in einer Selbstständigkeit als Personal Trainer und wie du sie vermeidest.

Übrigens: Auf dem Personal Trainer Podcast erklingen die wertvollsten Tipps für Personal Trainer und Coaches direkt in dein Ohr. Hier kannst du den Podcast abonnieren und Tipps kostenlos anhören.

10 Fehler die du in deiner Selbstständigkeit als Personal Trainer vermeiden musst

Die meisten dieser Fehler passieren im Kopf. 

Sie basieren auf falschen Denkmustern und limitierenden Glaubenssätzen.

Und das ist eine gute Nachricht.

Hast du den Schalter im Kopf einmal umgelegt, lösen sich viele Fehler direkt in Luft auf.

Das ich leichter gesagt als getan.

Und das ist die schlechte Nachricht.

Bist du jedoch an schnellen UND langfristigen Erfolg in deiner Selbstständigkeit als Personal Trainer interessiert, lohnt sich das Ganze.

Fehler #1 – Traumkunden: Du willst sie alle und bekommst keinen

Du glaubst jeder ist dein Kunde?

Du kannst allen helfen?

„Ich kenne den Schlüssel zum Erfolg nicht, aber der Schlüssel zum Versagen ist, es allen recht machen zu wollen.“

Egal ob du als selbstständiger Personal Trainer versuchst deine Brötchen zu verdienen oder irgendeine andere Dienstleistung anbietest, diesen Fehler begeht jeder zu Beginn.

Es hat mehrere Nachteile, bei der Frage nach dem Traumkunden im Dunkeln zu tappen.

  • Du wirst langfristig versagen, genau wie es das Zitat vorhersagt.
  • Du wirst mit Kunden auf der Trainingsfläche stehen, die jedes bisschen Energie aus dir heraus saugen ohne dich jemals weiterzuempfehlen oder es dir zu danken.
  • Du wirst wie ein blindes Huhn herumlaufen, auf der Suche nach neuen Kunden, weil du überall ungezielt nach ihnen suchst.
  • Du wirst Kunden magnetisch anziehen, die den Wert von dir und deiner Dienstleistung nie erkennen werden.

Um dir diese Qualen zu ersparen, habe ich eine Aufgabe für dich.

Erstelle einen Kunden Avatar (und überlege genau ob du den perfekten Traumkunden sogar schon bei dir im Training hast).

Beantworte dir diese 10 Fragen:

  1. Welchen Namen hat dein Traumkunde?
  2. Wie alt ist er?
  3. Ist er Single oder verheiratet?
  4. Hat er Kinder und wenn ja wie viele und in welchem Alter?
  5. Gibt es Tiere im Haushalt und wenn ja welche?
  6. Wie ist er finanziell aufgestellt?
  7. Ist er eher Workaholic oder hat er viel Freizeit?
  8. Was sind seine Hobbies? Reisen? Angeln? Nimmt er gerne an professionellen Bobbycar Rennen teil?
  9. Welche Probleme hat er? Mit was treibt er sich herum und was lässt ihn nachts nicht einschlafen? Was möchte er oder was möchte er vermeiden.
  10. Wie akut ist die Suche nach einer Lösung für sein Problem/Wunsch?

Die Antworten auf diese Fragen lassen den Jackpot klingeln! 

Selbstständigkeit als Personal Trainer Jackpot

Du weißt wo dein Traumkunde abhängt und findest ihn mit geschlossenen Augen.

Und im Erstgespräch wird er dir dankbar um den Hals fallen, weil du genau das sagst was er hören möchte.

Fehler #2 – Selbstwert und Dienstleistung: Du liegst voll daneben

Kennst du deinen Wert?

Und kennst du den Wert deiner Dienstleistung?

Im Ernst. Stelle dir diese Fragen und beantworte sie dir so ehrlich wie möglich.

Die erste Frage hat viel mit Selbstwert zu tun und versteckten Glaubenssätzen, von denen du möglicherweise gar nicht weißt das sie da sind.

Allein dazu könnte ich einen kompletten Artikel schreiben (und werde es auch).

Wie reagierst du, wenn der Preis fällt? Was spürst du? Wie fühlt es sich an, wenn du den Preis deiner Dienstleistung nennst?

Spiele dafür ein kleines Szenario mit einem Freund oder Freundin durch, indem du gefragt wirst, was eine Stunde Training bei dir kostet. Höre und spüre in dich hinein, wenn du den Preis nennst.

  • Eine Stunde Training kostet 50€!
  • Eine Stunde Training kostet 75€!
  • Eine Stunde Training kostet 100€!
  • Eine Stunde Training kostet 150€!
  • Eine Stunde Training kostet 300€!

Es ist wichtig auch richtig drüber zu gehen und zu übertreiben.

Alle kleineren Beträge werden sich entspannter anfühlen. Versprochen! Selbst wenn sie vorher noch außerhalb deiner Komfortzone lagen. Aber du musst diese Übung mit einer realen Person machen, sonst funktioniert es leider nicht.

Wenn du die Zahl notiert hast, mit der du dich wohl fühlst, wird es ernst. Sprich mit einem echten Interessenten. Auge in Auge.

Kleiner Extra-Tipp: Nachdem du den Preis ausgesprochen hast, halte den Mund und warte die Reaktion deines Gegenübers ab. Die Sekunden der Stille werden dir wie eine Ewigkeit vorkommen. Aber du schaffst das. Wer zuerst spricht verliert.

Du wirst überrascht sein! Sollte es dir doch passieren und du willst deinen Preis rechtfertigen, verbuche es als Lehrgeld. Der nächste Interessent kommt bestimmt, jetzt wo du deinen Traumkunden kennst.

Übrigens: Bei allen Beträgen unter 150€ pro Stunde wird es schwer langfristig vom Personal Trainer Business zu leben.

Arbeite so lange an deinem Wert bis sich 150€ völlig normal anfühlen

Kommen wir zum Wert deiner Dienstleistung.

„Der Wert für den Kunden wird definiert durch: 1. Körperfett runter. 2. Muskelmasse rauf. 3. Kraft rauf.“

Ich liebe diesen Satz aus dem Interview mit Wolfgang Unsöld!

Die Frage nach dem Wert deiner Dienstleistung kannst du tatsächlich leicht beantworten.

Frage deinen Kunden im Erstgespräch was er ausgeben würde, wenn er Ergebnis XY oder Wunsch XY dafür haben könnte. Dadurch bekommst du eine gute Richtung.

Ja, dafür musst du liefern und wissen, dass dein Angebot die Ergebnisse für deinen Kunden bringt.

Kleiner Extra-Tipp: Mehrwöchige Angebote schlagen Einzelstunden. Klar kannst du Einzelstunden verkaufen. Jedoch kannst du bei einem mehrwöchigen Angebot ganz andere Preise verlangen. Und diese können von Kunde zu Kunde unterschiedlich hoch sein.

Im Zweifel frag dich, wie viele Einzelstunden aus deiner Sicht für das gewünschte Ergebnis nötig wären, multipliziere diese mit deinem Wohlfühlpreis und Voila – Du kennst den Wert deiner Dienstleistung.

So wird verkaufen kinderleicht. Du weißt doch, dass du verkaufen musst oder?

Fehler #3 – Kundengewinnung: Du glaubst, verkaufen müssen nur Verkäufer, denn Qualität reicht völlig aus

Du musst als Personal Trainer Premium-Qualität liefern. Das setzte ich einfach mal voraus.

Die Enttäuschung wird bitter, wie der Biss in eine Limette, wenn du dich jedoch nur auf deine Qualität verlässt und hoffst das bringt dir neue Kunden.

Selbst wenn du dich auf den Kopf stellst und schreist, Ich bin Personal Trainer und kein Verkäufer!

Du. Musst. Dich. Verkaufen. Können.

Diese Fähigkeit ist erfolgsentscheidend und doch stecken hier viele Trainer den Kopf in den Sand.

„Deine Dienstleistung ist nichts wert, wenn du sie nicht verkaufen kannst!“

Dirk Kreuter verbreitet diese Message mit vollem Einsatz. Auf einem seiner Seminare erzählte er eine Geschichte und die Wirkung war umso eindrucksvoller, als er am Ende der Geschichte eine Frage stellte.

“Ein junger Ingenieur hatte ein tolles Produkt und ging zu ein paar Verkäufern, um sich bei der Markteinführung unterstützen zu lassen. Er war bereit etwas vom Gewinn der Verkäufe abzugeben und wartete auf das Angebot der Verkäufer.”

“Wie sah das Angebot der Verkäufer wohl aus?”, fragte Dirk.

Lass dir einen Moment Zeit und beantworte diese Frage für dich.

Was würdest du erwarten, wenn du der Ingenieur mit einem tollen Produkt wärst?

Ich höre Dirks Antwort als wäre es gestern gewesen.

“Sie boten 5% vom Gewinn. Die Vollpfosten. Ich hätte ihm nur 2% gegeben. Was nützt ihm sein tolles Produkt, wenn er es nicht verkaufen kann?”

Das war ein intensives Learning und hat einiges bei mir verändert. Ein Blick in die erstaunten Gesichter der anderen Seminarteilnehmer verriet, dass es ihnen genauso ging.

Ich sehe es täglich. Großartige Trainer, unfähig sich und ihre Dienstleistung zu verkaufen und daher kennt sie kein Mensch.

Zurück zu den limitierenden Glaubenssätzen. Was fühlst oder denkst du, wenn du Verkäufer oder verkaufen hörst?

Ach ja… hier ist ein Video vom angesprochenen Seminar. Ich wette du erkennst die Person, die Dirk am Ende vom Video auf den Arm nimmt. 

Fehler #4 – Programming: Du denkst, deine eigenen Trainingspläne sind die geilsten und reichen auch für deine Klienten

Der Großteil deiner Kunden erreicht weniger Ziele mit deinem persönlichen Plan, als sie mit einem individuell auf sie zugeschnitten Plan erreichen könnten.

Du solltest als gutes Vorbild vorangehen und im Training deiner Kunden die Prinzipien und Strategien anwenden, an die auch du dich hältst.

Wenn du deinen Kunden jedoch eins zu eins den gleichen Trainingsplan gibst, nachdem du trainierst, läuft irgendetwas verkehrt.

Noch schlimmer sind 08/15 Trainingspläne aus dem Netz,  die du allen deinen Kunden in die Hand drückst. Du musst deine Hausaufgaben machen und in der Lage sein Trainingspläne zu schreiben, die deine Kunden weiterbringen und nicht nur dein Ego streicheln.

Das gilt für das Einzeltraining wie für die Gruppe. Schreibe Pläne, die das Niveau und Ziele des Einzelnen oder der Gruppe mit einbeziehen. Wobei die Herausforderung in der Gruppe wesentlich höher ist.

Das Wichtigste sind deine Traumkunden und ihre sicht- und spürbaren Erfolge. Diese sollten immer im Vordergrund stehen.

Fehler #5 – Hobby: Du betreibst deine Selbstständigkeit als nette Nebenbeschäftigung

Es ist völlig in Ordnung deine Selbstständigkeit als Personal Trainer als nebenberufliche Tätigkeit zu starten. Das ist der smarte Weg.

Die wenigsten Trainer haben zu Beginn das nötige FU Money (Fuck-You-Money aka Rücklagen), um gleich in die Vollselbstständigkeit zu gehen.

Solltest du jedoch damit beginnen diese Nebenselbstständigkeit als Ausrede zu benutzen, um Dinge nicht tun zu müssen, wird es riskant.

Das Hobby zum Beruf zu machen, klingt romantischer als es mitunter ist. Zeiten mit jeder Menge Regenbögen und Einhörnern wechseln sich ab mit schwarzen Wolken, Donner und Blitz.

Du wirst vor Aufgaben gestellt, die dir keinen Spaß machen oder in denen du einfach schlecht bist.

Dir einen Kunden Avatar zu erstellen und dich mit deinen limitierenden Glaubenssätzen auseinanderzusetzen, zum Beispiel. Oder noch schlimmer, Steuer, Abrechnung und bürokratische Termine.

Jeder Trainer träumt davon den ganzen Tag nur Pläne zu schreiben, zu trainieren oder Training zu geben. Die Realität eines Selbstständigen sieht oft anders aus.

Aber es lohnt sich! Und wenn du es ernst meinst, musst du auch so an die Sache herangehen. Egal ob du nebenberuflich oder Vollzeit unterwegs bist.

Und die gute Nachricht ist, dass du die ungeliebten Aufgaben nach und nach abgeben kannst, wenn du erfolgreicher wirst.

Hier ist der Podcast von Katja, mit den ersten 5 Tipps. Falls du sie dir noch einmal anhören möchtest:

Fehler #6 – Facebook & Co: Du bist der Fleißigste auf Social Media doch regional kennt dich kein Mensch

Ohne Facebook, Instagram und Pinterest geht heute nichts mehr.

So heißt es zumindest.

Und ja, zu einem gewissen Teil stimmt das. Wenn du jedoch mehr Stunden am Tag auf diesen Seiten verbringst als Training zu geben, läuft etwas falsch.

Dass du als Personal Trainer regional gefunden wirst, ist wichtiger als Social Media.

Von den 5,2 Millionen Sportlern tummeln sich bestimmt auch ein paar in deiner Stadt.

Hier sind ein paar Actionsteps:

  • Setze eine Website auf. Die Kosten sind übersichtlich und es ist so leicht wie nie zuvor.
  • Entwickle eine messerscharfe Marktbotschaft und packe diese auf die Startseite deiner Website. (Beschreibe in zwei Sätzen für welchen Traumkunden/Zielgruppe du arbeitest, welches Problem du löst oder welchen Wunsch du erfüllst und wie du das tust).
  • Verknüpfe deine Website mit einem Google-Business-Profil.
  • Gehe auf Xing, LinkedIn und Facebook und suche nach deinen Traumkunden.
  • Komm in Kontakt mit Interessenten und schicke deine digitale Visitenkarte (deine Website).
  • Wenn du deine Hausaufgaben gemacht hast, werden sich daraus neue Kontakte und Erstgespräche ergeben. Und erst wenn du diese Actionsteps umgesetzt hast, kannst du die Zeit, die übrig ist, auf Social Media abhängen.

Kleiner Extra-Tipp: Wenn du schon abhängst, konsumiere nicht nur sondern produziere. Und habe deinen Traumkunden immer im Hinterkopf. Liefere Mehrwert und teile dein Wissen. Sprich offen darüber was du machst und das du Training anbietest.

Wahre Geschichten mit Mehrwert sind extrem kraftvoll. Hier ist ein kleines Beispiel und wie du eine Geschichte ganz einfach aufbauen kannst (Ort, Problem, Lösung).

“Gestern gegen Mittag saß ich im Studio und wartete auf meinen nächsten Termin. (Ort)

Ein paar Minuten später schaute ich in ein schmerzverzerrtes Gesicht. Mein Kunde sagt mir er wollte erst gar nicht kommen, weil er von üblen Rückenschmerzen geplagt wird, durch stundenlanges Sitzen am Schreibtisch. Eigentlich stand heute ein knackiger Kraftteil an, mit Langhantel Kreuzheben. Das konnten wir vergessen. (Problem)

Wir entschieden uns trotzdem für Bewegung und nachdem wir über den Hüftbeuger-Stretch, die Hüftvorderseite lockerten und im Anschluss über die Hüftbrücke die Hüftstrecker aktivierten, konnten wir sogar mit leichten Gewichten beim einbeinigen Kreuzheben arbeiten. (Lösung) Und vor ein paar Minuten erhielt ich eine Nachricht von meinem Kunden, dass die Rückenschmerzen wie weggeblasen sind und er total glücklich ist.”

Unzählige Trainings haben bei mir so angefangen. Überlege einfach kurz, was bei dir so los war. Aus den banalsten, alltäglichen Situationen lassen sich tolle Geschichten erzählen.

Menschen lieben Geschichten, weil sie sich damit identifizieren können. Und so eine Geschichte bleibt im Kopf. Und das willst du auf jeden Fall. In den Köpfen deiner Interessenten bleiben.

Fehler #7 – Weiterempfehlungen: Du verlässt dich auf die anderen

Wann hast du das letzte Mal vergessen etwas positiv zu bewerten oder weiterzuempfehlen, obwohl du total zufrieden warst?

Siehst du! Deinen Kunden geht es genauso!

Sicher, es gibt Ausnahmen aber wenn du weiterempfohlen werden möchtest, musst du danach fragen. Und du musst es deinen Kunden leicht machen.

Hier sind drei knackige Tipps für dich:

  1. Eine vorausgefüllte Weiterempfehlungskarte für Freunde.
  2. Ein Link zu einer Bewertungsseite auf Facebook (oder besser Google).
  3. Halte eine Handykamera ins Gesicht deines Kunden, kurz nachdem er einen neuen Rekord beim Klimmzug geknackt hat.

Mit dem zweiten Tipp habe ich es unter die Top 5 der weltbesten Kettlebell Ausbildung geschafft.

Kleiner Extra-Tipp: Wenn du es richtig krachen lassen möchtest. Stelle deinen Kunden diese drei Fragen.

  1. Warum hast du mit dem Training bei mir begonnen?
  2. Was war dein größtes Aha-Erlebnis (oder Bestleistung)?
  3. Was ist heute anders als vor dem Training?

Fehler #8 – Zertifikationen: Du brauchst sie, um in Aktion zu kommen

Ich war Quereinsteiger, mit einigen Jahren Trainingserfahrung und einer B-Lizenz.

Das hat mich weder davon abgehalten ein eigenes Studio zu eröffnen und schon gar nicht Einzel- sowie Gruppentraining anzubieten.

Keine weitere Zertifikation wird dabei helfen, richtig in Aktion zu kommen.

Benötigst du noch eine Bestätigung mehr, um endlich richtig anzufangen, darfst du etwas hinterfragen.

Du ahnst es schon oder?

Genau! Deine Glaubenssätze und deinen Selbstwert.

Wofür limitierende Glaubenssätze und falsche Denkmuster verantwortlich sind, hast du an dieser Stelle hoffentlich schon mitbekommen.

Weiterbildungen und Zertifikationen zu besuchen, ist eine großartige Idee.

Aber nur wenn du das passende Warum für die Teilnahme hast.

Besuchst du Ausbildungen um dir eine Bestätigung zu holen, damit du endlich anfangen kannst, liegt das Problem woanders. Das wird ein weiteres Zertifikat an der Wand nicht lösen.

Besuchst du Ausbildungen, um ein spezifisches Problem deiner Kunden besser lösen zu können oder deine Expertise in einem Bereich weiter auszubauen, bist du auf dem richtigen Weg.

“Ich muss erst noch die Ausbildungen machen, bevor ich anfangen kann”, ist auch eine gängige Ausrede, wenn du einfach nur Schiss hast. Sorry aber es ist so.

Fehler #9 – Umfeld: Du umgibst dich mit Enten und dein Zuhause macht es dir leicht zu scheitern

Hörst du zehn Mal am Tag, dass es nicht geht, glaubst du es irgendwann und schiebst deine Träume auf.

Hörst du zehn Mal am Tag,  dass du alles schaffen kannst, glaubst du es irgendwann und handelst deinen Träumen entsprechend.

Diejenigen, die dir deine Träume ausreden wollen, meinen es nicht böse. Sie sorgen sich, dass du dich mit der Selbstständigkeit als Personal Trainer übernehmen könntest. Oder sie sorgen sich, dass du Erfolg hast und sie dann uncool dastehen. 

Ich vergleiche diese Typen oft mit Adler und Ente.

Der Adler liebt die Freiheit und ist risikobereit. Er ist proaktiv und holt sich was er möchte.

Die Ente quakt den ganzen Tag und es passiert am Ende gar nichts.

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Den Spruch kennst du schon, oder?

Nimm dir Stift und Papier und schreibe auf mit wem du die meiste Zeit verbringst. Das gilt für die Online-Welt und die Offline-Welt. Schreibe die Eigenschaften der Personen ganz genau auf und vergleiche sie mit Ente und Adler.

Für dein örtliches Umfeld gilt das Gleiche.

Was liegt bei dir Zuhause oder im Studio herum? Zeitschriften wie Bild, Fokus & Spiegel oder Bücher von MJ DeMarco, Dale Carnegy & Tim Ferriss?

Was siehst du, wenn du auf der Couch sitzt? Deinen Fernseher oder ein Bücherregal inklusive Visionboard?

Was für eine krasse Power dein Umfeld haben kann, erlebst du bei DAS GYM in Wien. Andreas und Alexander Pürzel haben dort das reinste Kraftsport Mekka erschaffen.

Das Disneyland fürs Krafttraining. Du kommst rein und weißt nicht was du zuerst tun sollst. Es ist zum verrückt werden. Wie das Kind im Spielzeugladen.

Auf dem Weg zur Umkleide bekommst du so viel anabolen Input in Form von Bildern, Videos und Musik, dass es dich förmlich auf die Trainingsfläche treibt.

In Katjas Gespräch mit Andreas kommt dieses Feeling super rüber!

Als Adler ziehst du übrigens mehr Adler an. Und Adler sind auch die cooleren Kunden.

Fehler #10 – Mentor: Du hast keinen Coach und machst alle Fehler allein

Ich dachte lange, ich kann mir keinen Mentor leisten.

Ja ja… wieder so ein Glaubenssatz. Wo der herkam, gab es viele.

In Wahrheit konnte ich es mir nicht leisten keinen Mentor zu haben.

Ein Mentor ist die ultimative Abkürzung.

Suche dir jemanden der schon hat was du noch möchtest und schaue ob Er oder Sie Coaching anbietet.

2016 hat Katja mir die Scheuklappen von den Augen gerissen und ich habe angefangen klar zu sehen. Seitdem geht es ab und ich löse einen limitierenden Glaubenssatz nach dem anderen auf.

Und der Prozeß läuft weiter. Einmal angefangen, kannst du es nicht stoppen.

Ich meine Hey! Ich schreibe gerade einen 3000 Wörter Artikel über limitierende Glaubenssätze und Denkmuster und welche Fehler sich daraus ergeben, wenn du in einer Selbstständigkeit als Personal Trainer unterwegs bist.

Verrückt oder?

Neben dem Coaching bei Katja bin ich seit April auch in einer Mastermind Gruppe.

Hier hatte ich auf Facebook darüber geschrieben – Wie du in 5 Minuten deine Chancen auf Erfolg verzehnfachst

Die Energie, das Wissen und die Ideen aus Coaching und Mastermind Gruppe sind kaum zu beschreiben.

Katja hat es auf dem Podcast auch schon getan – Das Geheimnis hinter einer Mastermind Gruppe und Mentoren

Du folgst einem erfolgreichen Coach oder Personal Trainer, der sein Business so führt wie du es dir vorstellst?

Sehr gut!

Die meisten erfolgreichen Trainer kennen den Wert, das eigene Wissen zu teilen.

Frei nach dem Motto „Jab, Jab, Jab, Right Hook“, von Gary Vaynerchuk.

Sie geben und geben und geben und dann verlangen sie natürlich auch etwas. 

Das Gute ist, dass sie meistens nur einen Preis für ihr Coaching verlangen. Das Wissen, welches du im Gegenzug dafür bekommst, sollte dir mindestens 10 bis 15 Mal so viel Rendite bringen. 

Und das tut es auch, wenn du das Wissen und die Ratschläge umsetzt.

Bonus – Shiny Object Syndrom: Du hast zu viele Projekte statt dich auf eine Sache zu fokussieren

Dieser Fehler hat mich viel Lebenszeit und Geld gekostet!

Vielleicht kennst du es von deinem Training.

Du hast einen neuen Trainingsplan und bist hochmotiviert. 

Die erste Woche läuft super.

Die zweite Woche läuft super.

Am Anfang der dritten Woche stolperst du im Internet über einen neuen Plan.

Du bist diszipliniert und beendest die dritte Woche noch mit dem alten Plan jedoch startet die vierte mit dem Neuen.

Ich weiß was du denkst…

… verdammt, woher weiß er das. 

Hey, wir alle tun es.

Problematisch wird es jedoch, wenn es im Business-Kontext geschieht.

Ich habe teilweise drei Projekte parallel am Laufen gehabt.

Ein eigenes Gym, eine Seminarreihe mit Tour durch Deutschland, ein Onlinebusiness, das von Content lebte. 

Ich habe in dieser Zeit unfassbar viel gelernt und mich krass entwickelt. 

Andererseits war ich immer knapp am Burnout, keines der Projekte konnte richtig gut werden und das Einkommen war im Vergleich zum Aufwand eher dürftig.

Hätte ich in dieser Zeit den Fokus auf ein Projekt gelegt und die anderen abgeschnitten, wäre ich viel erfolgreicher gewesen.

Mit mehr Freizeit und einem höheren Einkommen.

Frage dich immer was du wirklich willst.

Was macht dir am meisten Spaß?

Wofür brennst du? 

Was hat davon das Potential richtig groß zu werden, wenn du dich zu 100 Prozent darauf fokussierst?

Und dann ziehe es durch.

Hoher Fokus und eine starke Konzentration wirken wie eine Lupe, mit extrem viel Kraft.

Und wenn es die Selbstständigkeit als Personal Trainer ist, umso besser.

1,2 Millionen Studiogänger haben schon hier gerufen! 

Fast 2 Millionen sind sich nur noch nicht sicher!

Und die anderen paar Millionen trainieren Zuhause und warten auf dein Angebot. 

Jetzt ist die beste Zeit zu beginnen!

Selbstständigkeit als Personal Trainer

Hut ab!

Die Tatsache, dass du bis hierhin gelesen hast, zeigt wie ernst du es meinst. Du willst einen Unterschied machen. 

Damit dein Traum vom erfolgreichen Personal Trainer Business wahr wird, musst du mehr tun. Du musst in Aktion kommen. Nimm dir einen Fehler nach dem anderen und korrigiere ihn.

Damit bist du auf direktem Weg von deiner Selbstständigkeit als Personal Trainer leben zu können, mit Traumkunden und Traumverdienst.

Du schaffst das. Denn neben allen Herausforderungen ist es eine motivierende Reise, mit der eigenen Dienstleistung anderen Menschen helfen und wunderbar davon leben zu können.

Und denke immer daran – auf dieser Reise bist du nicht allein. Du bist Teil einer großartigen Gemeinschaft!

Hier ist übrigens der zweite Teil vom Podcast, mit Fehler 6 bis 10:

Teile diese 10 Fehler auf jeden Fall mit deinen Freunden und Kollegen. Wer soll sich sonst um die 5,2 Millionen Sportler kümmern?


Sebastian

Sebastian ist der Kopf hinter Vereinfache Dein Training und hilft Personal Trainern & Coaches dabei, endlich im Business voranzukommen und neue Kunden zu gewinnen durch effektive Maßnahmen zur Erhöhung der Reichweite und Sichtbarkeit.